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Der Arbeitsplatz ist gefährdet
Internetsucht am Arbeitsplatz

Auch am Arbeitsplatz Auswirkungen

Internetsucht am Arbeitsplatz

Das private Internetsurfen am Arbeitsplatz verursacht in der Wirtschaft Milliardenschäden. Viele Unternehmen blockieren deshalb Erotik- und Spiele-Webseiten, denn Mitarbeiter werden schließlich nicht für das private Nutzen des Internets bezahlt. Doch viele Internetseiten sind weiterhin erreichbar und werden täglich von den Mitarbeitern besucht. Das Schuldempfinden ist hierbei relativ gering: mehr als 60 Prozent aller Arbeitnehmer mit Netzzugang nutzen täglich das Internet für private Zwecke.


Was droht dem Mitarbeiter, wenn er wegen privater Internetnutzung am Arbeitsplatz abgemahnt wird?

Das Bundesarbeitsgericht beschloss in einem Urteil vom 7. Juli 2005 (BAG 2 AZR 581/04), dass der Arbeitnehmer auch ohne ein ausdrückliches Verbot seitens des Arbeitgebers, das Internet grundsätzlich nicht zu privaten Zwecken nutzen darf. Tut er dies dennoch, berechtigt dies den Arbeitsgeber zu einer fristlosen Kündigung.

Woran kann der Arbeitgeber erkennen,
dass einer seiner Mitarbeiter unter einer Onlinesucht leidet?

 

  • Der Mitarbeiter reagiert hektisch beim Eintreten des Chefs, klickt hastig mit der Maus eine Website oder ein Onlinespiel weg, da er Angst hat beim privaten Internetsurfen erwischt zu werden.
  • Der Angestellte wirkt müde und ist häufig unausgeschlafen
  • Die Leistungen des Arbeitnehmers werden schlechter.
  • Früheres Engagement lässt merklich nach
  • Der Betroffene spricht mit seinen Kollegen häufig über das Thema Internet, Onlinespiele oder Chats
  • Der Mitarbeiter ist unverhältnismäßig oft krank, die Ausfallzeiten steigen
  • Der Angestellte fehlt bei Betriebsfeiern

 

 

 

Was kann der Arbeitsgeber tun?

  • Im Vorfeld sollte zur Prävention eine Mitarbeiterversammlung stattfinden, in der das Thema Internetnutzung am Arbeitsplatz, privates Surfen und Onlinesucht angesprochen wird und klare Absprachen getroffen werden.
  • Wenn ein konkreter Verdacht besteht, sollte der Arbeitgeber ein Gespräch mit dem Betroffenen suchen und seinen Angestellten direkt auf die Onlinesucht ansprechen. Sollte der Arbeitnehmer abstreiten onlinesüchtig zu sein, wird sich bei dem Vorschlag einer internetfreien Arbeitsperiode von 1-2 Monaten zeigen, ob der Angestellte auf den Internetzugang wirklich verzichten kann.
  • Standardmäßig sollten Webseiten systemtechnisch gesperrt werden, die der privaten Unterhaltung dienen oder pornografische Inhalte zeigen.
  • Die Informatik-Abteilung kann das Datenvolumen der Mitarbeiter kontrollieren. Bei ungewöhnlich hohem Werten, kann der jeweilige Mitarbeiter darauf angesprochen werden, wie diese zustande gekommen sind.
    Autor und Texterstellung

    Katharina Kokoska

    www.servicio-creativo.com

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